Online-Shop aufbauen – worauf achten?

Wer träumt nicht davon mit seinem eigenen, kleinen Geschäft aus dem Hinterzimmer die ganze Welt mit Produkten zu versorgen. Möglich ist es jedenfalls, denn im Internet kann jeder jeden erreichen, binnen weniger Minuten. Internationale Werbeflächen lassen sich in Google oder in den sozialen Medien problemlos buchen. Wie also loslegen?

Die richtigen Produkte finden

Natürlich ist es etwas illusorisch zu denken, dass man als kleiner Selbständiger internationale Umsätze machen wird. Das geht wohl nur, wenn die eigenen Produkte so einzigartig sind, dass sie nur bei Ihnen zu haben sind. Wobei, regionale Erzeugnisse wie Wein oder besondere Lebensmittel würden das ermöglichen. Oder, ganz spezielle Technik oder Kunst, die sonst keiner liefern kann.

Wichtig ist, dass Sie bei der Auswahl daran denken, dass es materielle Güter und immaterielle gibt, also Software, Kunst, Videos, Bilder und Dienstleistungen jeglicher Art. Viele vernachlässigen den letzteren Teil. Dabei lässt sich heute mit digitalen Produkten und Affiliate Marketing doch sehr viel bewegen.

 

Infrastruktur erschaffen

Einen Shop aufzubauen mit dem Web-Baukasten ist möglich. Allerdings ist das nicht mehr als eine Oberfläche, wo die User im Internet kaufen und verkaufen können. Je nach Umsatz, ist es wichtig dahinter eine weitere IT Struktur aufzubauen, die Ihnen so viel manuelle Arbeit wie möglich abnimmt, betonen die Experten vom IT Service Zürich. Da gehören viele Faktoren dazu:

  • Automatisierte Weiterleitung der Bestellung
  • Abzug der Bestellmenge aus den Vorräten zwecks Nachbestellung / Logistik
  • Erstellung vom Transportetikett und Rechnung
  • Mahnwesen und Kontrolle der Zahlungseingänge
  • usw.

All diese Dinge müssen richtig miteinander verzahnt sein, ansonsten wartet bei jedem Bestellvorgang eine ungeheure Menge an manueller Arbeit auf sie. Wenn jede Order noch eine Nacharbeit von 1-2 Stunden erfordert, dann wird es schwer den Shop rentabel zu betreiben.

Wichtig ist es auch einen generellen IT Service zu haben, der sich im Notfall um Probleme kümmert. Funktioniert nämlich etwas nicht, dann steht binnen kurzer Zeit Ihr komplettes Geschäftsmodell auf dem Spiel. Da ist es gut jemanden zu haben, wo Sie sofort anrufen können und der dann schnell agiert.

 

Risiken abfedern

Mit dem Betrieb eines Gewerbes kommen Probleme auf Sie zu, mit denen man als Angestellter sonst nur wenig zu tun hat:

  • Rechtliche Risiken bei Auseinandersetzungen mit Kunden oder der Konkurrenz
  • Zahlungsausfälle und Insolvenzen der Kunden
  • Haftungsrisiken für Produkte und Dienstleistungen
  • Ungewollte Verstöße gegen Gesetze und Verordnungen
  • Haftung für Vermögensschäden durch eigene Fehler und Produktfehler
  • Haftung mit dem eigenen Vermögen

Hier tun sich auf jeden Fall zahlreiche Kategorien auf, bei der immense Kosten auf Sie zukommen könnten. Daher ist es auf jeden Fall wichtig, dass Sie sich mit Hilfe den richtigen Policen absichern. Zudem ist es empfehlenswert sich nach einer Rechtsform umzusehen, bei der Sie die Haftung mit ihrem Privatvermögen möglichst ausschließen.